Schnupperkurs 2018

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Jollensegeln 2018 im Mai in Friesland (NL)

Nach dem Ansegeln im April bietet sich der Mai mit seinen Feiertagen für eine Mehrtagestour an, bei der die im Beruf stehenden Segler ohne extra Urlaub zu nehmen teilnehmen können (der Freitag ist ja in den meisten Betrieben ein „Brückentag“). Für dieses Jahr haben wir uns für den Himmelfahrtstag, den 10. Mai entschieden. Abfahrt ist stets ein Tag vorher – zu welcher Uhrzeit auch immer sich die Teilnehmer freinehmen können – und die Rückkehr ist am Sonntag. Unser Ziel hieß „Recreatieparc Marswâl“ in Balk am Slotermeer. So haben wir vier Tage vor Ort für unseren Sport zur Verfügung. Wir verpflegen uns im Haus selber, deswegen nehmen wir einen großen Teil der benötigten Lebensmittel von hier mit. Den Rest kaufen wir in Holland ein, dort gibt es Läden, die wir von hier aus kennen. Wir waren diesmal 13 Teilnehmer und so brauchten wir zwei Häuser.

Die Anfahrt erfolgte in vier Gruppen. Claus aus Wuppertal konnte am frühesten Feierabend machen und holte Dieter um 14:00 Uhr in Essen und danach Detlef in Oberhausen ab. Die Fahrt dauerte ungefähr zweieinhalb Stunden. Zehn Minuten nach der Ankunft erreichten Eva, Dietmar mit Bettina und Celina das Ziel. Wenig später kamen Dirk mit Sandra I und II und Jana an. Ferdi hatte bereits angekündigt, dass er Einiges zu erledigen hatte, kam aber schließlich gegen 21:00 Uhr mit Peter an. Der erste Abend verlief wie immer sehr lustig und dauerte auch ziemlich lange.

Über Nacht regnete es etwas und hielt am Morgen noch an. So hatten wir keine Eile und konnten in Ruhe und ausgiebig frühstücken – dazu gehörte Rührei von Ferdi – sehr begehrt. Der Regen hörte bald auf und gegen 11:00 Uhr holten wir die Boote und legten gleich ab. Es ging eine leichte Brise und wir überquerten das Slotermeer in Richtung Woudsend, nicht ohne vorher ein paar Manöver zur Übung zu veranstalten. In Woudsend herrschte Hochbetrieb und wir hatten Mühe, mit unseren drei Booten im „Päckchen“ anzulegen. Nach einem ausgedehnten Rundgang durch den Ort machten wir eine kleine Pause bei „Omke Jan“. Das Wetter wurde immer besser aber der Wind frischte auf und wir beschlossen, nach Balk zurück zu kehren. Nach einigen Manövern landeten wir am frühen Abend wieder im „Heimathafen“. Ein angenehmer Tag ging zu ende und wir machten uns über ein schmackhaftes Abendessen her – Goulasch, zubereitet von Ferdi und Peter – und verbrachten wieder einen fröhlichen Abend, nicht ganz so lange wie am Tag zuvor.

Der Freitagmorgen meldete sich mit herrlichstem Sonnenschein an. Da aber wenig Wind wehte, beschlossen wir, nur bis Sloten zu segeln. Das liegt auch einmal über den See aber in südlicher Richtung. Nach dem Anlegen unternahmen wir wieder einen ausgedehnten Spaziergang durch Sloten. Pause machten wir dann im gemütlichen Gartenlokal „De Mallemok“. Der Wind ließ immer mehr nach und so segelten wir dann - sehr langsam – direkt nach Balk zurück. Abends schmiss Dirk unseren Grill an und alle packten bei den Vorbereitungen mit an.

Für den Samstag hatten wir einen etwas längeren Törn vorgesehen – „Kanalfahrt“ hießt das Stichwort. Wir segelten zuerst über das Slotermeer nach Woudsend, passierten dort die Klappbrücke und ein kurzes Stück Kanal, dann waren wir im Heegermeer. Wir hatten günstigen Wind und konnten so diesen Teil und den sich anschließenden, noch längeren See „Fluessen“ ohne viele Manöver überqueren . Am Ende des Sees erreichten wir gegen Mittag „De Kuilart“ , wo wir die angebotene Gastlichkeit zu einer kleinen Pause nutzten. Danach ging es dann in den eigentlichen Kanal hinein. Er ist sehr schmal und bietet an den Ufern wildromantische Landschaften – unbedingt sehenswert! Erst einmal mussten wir die Masten legen, da einige sehr niedrige Brücken passiert werden mussten. Dann wurden die Motoren angeworfen und vor uns lag eine über zwei Stunden dauernde gemütliche Kanalfahrt. Es war angenehm warm und zeitweilig schien sogar die Sonne. Wir genossen diese Tour sehr.

Sonntag hatten wir wieder schönes Wetter. Wir meinten, dass wir die Häuser bis 10:00 Uhr geräumt haben mussten. So packten wir schnell unsere Klamotten ein und nutzten den Morgen mit einer abschließenden Segeltour. Es war herrlich und die sich bis jetzt gebildete gute Meinung von dem gesamten Törn wurde nur noch bestätigt. Wir verließen das gastliche „Mârswal“ in bester Stimmung und frohen Mutes.

Mast- und Schotbruch

Dieter

 

 

Ansegeln 2018

Ansegeln am 21. April 2018 auf dem Unterbacher See

 

Der Winter ist für uns Segler wirklich eine triste Zeit. Segeln geht für ein halbes Jahr nicht, denn selbst wenn es mal „schönes Segelwetter“ ist, gibt es keine Möglichkeit unseren Sport zu treiben, der Verein hat keine eigenen Boote und die Vercharterer haben ihre guten Stücke winterfest verschlossen. So freuen wir uns immer ganz besonders auf den Frühling und den Beginn der Segelsaison. Das ist dann so gegen Ende des Aprils.

Der Frühling begann sehr gnädig und so legten wir als Termin für das Ansegeln den Samstag, 21. April fest. Es hatten sich recht Viele gmeldet und so trafen sich Ferdi, Gaby mit Isabel, Dietmar mit Celina, Martina und Dieter am Klubhaus und fuhren mit zwei Autos los an den Unterbacher See. Dirk, Sandra und Jana kamen direkt aus Ratingen und Claus mit Anne aus Wuppertal. So bekamen wir dann auch drei Valken voll.

Es war eigentlich viel zu schönes Wetter zum Segeln. Die Sonne schien mit voller Kraft – kein Zeug extra war erforderlich. Dafür war aber der Wind etwas schwach und wir kamen zuweilen nur langsam voran; konnten uns auch die Rettungswesten ersparen – das war bisher sehr selten der Fall.

Gegen halb elf machten wir die Boote klar und drehten – ganz langsam, Runde für Runde. Eigentlich genossen wir das schöne Wetter und die Sonne mehr als das Segeln. Aber nach ungefähr drei Stunden hatten wir genug und steuerten den Anleger an und verzogen uns auf die Se(h)terrasse, wo uns Einiges gegen den großen Durst angeboten wurde.

Es war ein durch und durch gelungenes Ansegeln und wir hoffen, dass die begleitenden Umstände ein gutes Omen für die ganze Saison sind.

Mast- und Schotbruch

Dieter





 

 

Jollensegeln Fronleichnam 2017

Am 14.06.2017 machten sich 8 ½ gestandene Segler auf den Weg nach Offingawier in Friesland am Sneeker Meer. Im Bungalowpark "De Potten" hatten wir 2 Bungalows und Valken gemietet.

Die letzten - Ferdi, Dieter und Hucky - kamen um 20:30 Uhr an. Es wurden die Zimmer verteilt. In Bungalow 24 hatten sich Dirk, Sandra, Jana und Sandra einquartiert. Der Bungalow 25 wurde zum Hauptquartier mit Ferdi, Dieter, Hucky, Max und Sarah. Nach dem Einräumen wurde ein verspätetes Abendessen serviert und danach das Ziel für den nächsten Tag besprochen. Es wurde mal wieder ein langer Abend.

Der Donnerstag zeigte sich von seiner schönen Seite: Sonne und Wind 3 -4 Bft. Böen bis 5 Bft. Nach dem Frühstück verholten Dirk, Ferdi, Max und Sarah die beiden Valken vom Hafen zu den Liegeplätzen vor dem Haus. Die Crews waren vorher schon zusammen gestellt: Skipper Dirk mit Sandra, Jana, Sandra und Dieter. Boot 2 mit Skipper Ferdi, Hucky, Max und Sarah. So segelten wir los über den Potten zum Sneeker Meer. Unser Ziel war das Restaurant "De Klokkestoel", das wir um 15:00 Uhr erreichten. Es wurden zur Stärkung Bitterballen, Pfannkuchen usw. vertilgt. Dann ging es zurück an Bord. Der Wind hatte aufgefrischt und die Böen erreichten Stärken um 8 Bft. Sicherheitshalber wurde das zweite Reff ins Großsegel gebunden. So ging es zurück zum Liegeplatz. Die Fahrt gegen die Wellen war sehr feucht, so dass es zu Hause erst mal raus aus den nassen Klamotten hieß. Dann wurde der Anlegeschluck genommen und der gemütliche Abend eingeläutet.

Am Freitag wurde beim Frühstück beschlossen wegen des weiterhin stark böigen Windes nicht zu segeln. Stattdessen ging es per Auto nach Harlingen, um den Hafen erkunden und mit den Damen Shoppen zu gehen. Anschließend fanden wir einen windgeschützten Platz im Außenbereich eines Restaurants, wo wir einen kleinen Imbiss zu uns nahmen und ihn mit diversen Getränken runter spülten. Abends war Grillen angesagt. Bei Würstchen und anderen Leckereien wurde Terherne als Ziel für den nächsten Tag ausgesucht. Der Abend wurde mit Kniffel und Erzählen noch lang.

Samstag nach dem Frühstück machten wir uns bei schönen Wetter und Windstärke 3 Bft auf den Weg. Mit leichten Böen segelten wir gemütlich nach Terherne, machten im Stadthafen fest und gingen durch das Städtchen bis zur bekannten Pommesbude. Es wurde ein Snack gegessen und getrunken. Dann machten wir uns auf den Weg zurück zum Hafen und warfen die Leinen los für den Rückweg nach "De Potten". Abends wurden die Reste von Freitag gegrillt, gegessen und gespielt.

Sonntagmorgen, die Sonne meinte es sehr gut mit uns, der Wind mit maximal Stärke 2 Bft leider weniger. So dümpelten wir bis 14:00 Uhr vor uns hin. Dann ging es zurück zu den Häusern und es hieß Taschen packen, Valken und Schlüssel abgeben und dann ab nach Hause.

So ging eine schöne Segelfreizeit zu Ende!!

Mast und Schotbruch Hucky

 

Segeln am 20. Mai in Xanten

Um 9:45 Uhr trafen sich Dietmar, Ferdi, Peter, Hucky, Martin, Detlef, Martina, Bettina und Celina am Klubhaus. weil wir uns in Vynen an der Xantener Nordsee mit Dirk, Sandra und Jana um 11:00 Uhr treffen wollten. So waren wir komplett, Dirk mietete 3 Jollen konnte aber nur noch 2 Valken und einen Flying Cruiser übernehmen.

Wir verteilten uns auf die Boote die Valken übernahmen Dietmar, Bettina, Celina und Hucky sowie Dirk, Sandra, Martina und Jana. Den Flying Cruiser übernahmen Ferdi, Martin, Peter und Detlef.

Die Segel wurden gehisst und los ging die wilde Fahrt bei Wind um 3 Bft und Böen bis 5 Bft, die uns sportliche Schräglagen bescherten. Nach mehreren Runden und 2 Std. kreuzen ging auch diese schöne Fahrt zu Ende. Am Pier 5 nahmen wir noch eine Erfrischung zu uns bevor wir gut gelaunt nach Hause fuhren.

Mast und Schotbruch

Hucky

 

Ansegeln am 23. April 2017 auf dem Unterbacher See

Es waren wieder dabei: Dirk, Sandra, Jana, Dietmar, Bettina, Dieter, Hucky, Ferdi, Peter, Wilfried, Claus und Anne.

Am Sonntag den 23.April 2017 ging die triste Zeit des Winters zu Ende. Es trafen sich 12 treue Anhänger der Segelabteilung am Unterbacher See bei Düsseldorf, um die Segelsaison für den TVE 06 zu eröffnen. Das Wetter war bedeckt bei 9°C mit Wind um 3 Bft leicht böig und kühl. Drei Valken wurden gechartert und besetzt, die Segel gehisst, dann 2 Stunden gesegelt. Dann waren wir alle leicht durchgefroren und wir einigten uns auf ein Beenden des Törns. Die Boote wurden wieder in ihren Boxen vertäut und wir begaben uns auf die Terrasse des Se(h)Restaurants – der Innenraum war schon voll mit Gästen! -, um den schönen Segeltag mit einem kleinen Umtrunk zu beschließen. Es ließ sich auch gut aushalten in der frischen Luft. Nach diesen schönen Stunden brachen wir wieder auf und jeder machte sich auf den Heimweg.

Mast- und Schotbruch

Hucky